Ein Fotothread für Dresswatches am Lederband. Die meisten Wristshots hier sind Stahl-Sportuhren am Armband, und ein aktueller Post sagte genau das: Die Unterhaltung dreht sich um Sportmodelle, also wo passen Dresswatches hin? Poste deine und gib Handgelenkumfang in cm, Gehäusedurchmesser und das Band an: original oder ersetzt, und welches Leder.
Das nützlichste Foto: von oben in leichtem Winkel, mit der Hemdmanschette teilweise über dem Gehäuse, damit man sieht, wie die Uhr unter einem Ärmel sitzt.
Das Erste, was fast jeder Dresswatch-Thread sagt: Das Originalband ist der Schwachpunkt. Ein Besitzer einer Tank Large beschrieb den Dresswatch-Platz in seiner Sammlung als „Originalband, ich weiß, es ist mies“. Ein anderer Thread fragte nach einem Krokoband an einer Tank und meinte, nach seiner Erfahrung sei Rep-Leder meist schlecht und sehr auffällig. Ein schlichtes, gut gemachtes Band bringt einer Dresswatch mehr als jedes Zifferblattdetail.
Und das Band muss zum Register der Uhr passen. Ein mattes Kalbslederband an einer goldenen Day-Date 36 sah auf einem Wristshot genau richtig aus, gerade weil es die Uhr beruhigte. Ein glänzender, plastikartiger Krokoprägedruck bewirkt das Gegenteil. Bei einer Stahluhr ist die klassische Frage Braun oder Schwarz. Mehrere Posts zu Stahl-Dresswatches an braunem Leder zeigen, dass Dunkelbraun auf Fotos die nachsichtigere Wahl ist.
Und die Manschette? Dresswatches sollen doch unter eine Hemdmanschette gleiten.
Das ist die Gehäusehöhe. Eine Dresswatch wirkt stimmig, wenn sie dünn genug ist, um unter der Manschette zu verschwinden. Bei Reps zeigt sich an der Höhe oft die Wahl des Werks, und mit einem Band lässt sich das nicht beheben. Ein Wristshot mit der Manschette halb über dem Gehäuse sagt mehr als eine Aufnahme direkt von oben, also lohnt es sich, eine dazuzunehmen.
Zur Fotografie: Ein Tipps-Thread zeigte dieselbe Uhr im Porträtmodus und als normales Foto, und die Version im Porträtmodus sah viel besser aus, weil die Hintergrundunschärfe das Durcheinander verdeckt. Der andere Tipp aus den Threads: aus etwas größerer Entfernung fotografieren und heranzoomen statt nah mit dem Weitwinkel. Eine Dresswatch ist klein und flach, und ein Weitwinkel verzerrt sie stärker als eine Taucheruhr.
Und zur Auswahl: Die „Welche Dresswatch?“-Threads nennen immer wieder dieselben wenigen, eine Tank, eine Uhr im Calatrava-Stil, eine Master Ultra Thin, eine Classique im Breguet-Stil. Die Tank-Seite wird im Tank-Must-Thread behandelt. Egal welches Modell, in einem sind sich die Posts einig: Bei einer Dresswatch kann man sich nirgends verstecken. Ein kleiner Fehler auf einem schlichten Zifferblatt ist sichtbarer als auf einem vollen Sportzifferblatt.
Kann jemand das in eine Vorlage zusammenfassen?
Zusammenfassung plus eine Vorlage für Wristshots in diesem Thread:
Was eine Dresswatch am Leder stimmig wirken lässt
- Ersetze das Originalband, wenn es nach Plastik aussieht. Das ist das häufigste Erkennungsmerkmal.
- Finish des Bands: mattes Kalbsleder oder ein hochwertiges genarbtes Leder schlägt einen glänzenden Prägedruck.
- Farbe: bei Stahl ist Dunkelbraun am nachsichtigsten; Schwarz am formellsten.
- Gehäusehöhe: Sie sollte unter eine Manschette gleiten. Ein Band behebt kein dickes Gehäuse.
- Schlichte Zifferblätter zeigen alles: bei Tageslicht beurteilen.
Wristshot-Vorlage (zum Kopieren)
- Handgelenk: __ cm
- Uhr und Durchmesser: __
- Band: original / ersetzt, Lederart und Farbe
- Ein Foto von oben, eines mit der Manschette halb über dem Gehäuse
Zu Band oder Armband bei Sportuhren gibt es den Thread zur Sub an Kautschuk, NATO oder Armband, und zur Größe an einem 7-Zoll-Handgelenk Santos Medium oder Large.
Gute Vorlage. Vor allem das Manschettenfoto, denn da gewinnen oder verlieren Dresswatches.