Oyster Perpetual 41 im QC: Zifferblatt, gewölbte Lünette und Oyster-Band, worauf es auf den Fotos ankommt (124300 und 134300)

Zur Oyster Perpetual 41 gab es noch keinen QC-Thread. Daten von Rolex: Die Referenz 124300 wurde 2020 vorgestellt, mit 41-mm-Gehäuse aus Oystersteel, gewölbter Lünette und Wasserdichtheit bis 100 m. Sie hat das Kaliber 3230 mit rund 70 Stunden Gangreserve und einer Genauigkeit von −2/+2 Sekunden pro Tag im eingeschalten Zustand, laut Rolex’ Zertifizierung als Superlative Chronometer. 2025 stellte Rolex die Referenz 134300 vor, mit überarbeitetem Gehäuse und einer flacheren Oysterclasp-Schließe.

Welche Referenz welches Kaliber hat, steht in Rolex-Kaliber 3230, 3235, 3285, 3255 und 4131, und wie man Referenznummern liest, in Rolex-Referenzen lesen.

[[PHOTO: Oyster Perpetual 41 de frente con luz de día, la esfera sin fecha y el bisel abombado a la vista]]

Redaktionelle Zusammenfassung, nicht unabhängig überprüft.

Zuerst das Zifferblatt. Die Uhr hat weder Datum noch Zyklopenlupe, man sieht also alles:

  1. Das applizierte Kronenlogo mittig und mit sauberen Kanten.
  2. Die applizierten Indizes gerade und im gleichen Abstand zum Rand, die Chromalight-Leuchtmasse gleichmäßig gefüllt.
  3. Die Schrift scharf, ohne verschwommene Ränder und ohne Buchstaben, die dicker sind als andere.
  4. Rolex bietet Zifferblätter mit Sonnenschliff und farbig lackierte Zifferblätter an. Die Farbe beurteilt man bei Tageslicht, nie nur mit Blitz.

Anfängerfrage: Ohne Datum und Lupe, was bleibt da noch zu prüfen? Es wirkt wie das einfachste Modell der Marke.

Gerade deshalb zählt das Finish mehr. Die gewölbte Lünette ist poliert: Auf Fotos sollte die Spiegelung als durchgehende, weiche Linie rundherum laufen, ohne flache Stellen oder Sprünge. Das Gehäuse kombiniert satinierte und polierte Flächen, achtet also auf scharfe Übergänge zwischen beiden, nicht auf einen verschwommenen Streifen. Der Leitfaden zu Oberflächen steht in satiniert oder poliert auf QC-Fotos.

Die Krone: die verschraubte Twinlock, das Kronenlogo mittig, bündig ans Gehäuse geschraubt.

[[PHOTO: Oyster Perpetual 41 en ángulo desde las 3, el bisel abombado, la corona Twinlock y la transición entre satinado y pulido en la caja]]

Das Band. Rolex beschreibt das Oyster-Band dieses Modells mit massiven Gliedern, Oysterclasp-Schließe und der Easylink-Verlängerung von etwa 5 mm. Auf Fotos:

  1. Die Glieder in einer Linie, ohne Spaltmaße, die sich von einer Seite zur anderen unterscheiden.
  2. Die Schließe bündig geschlossen, nicht an einem Ende abstehend.
  3. Ein Foto mit geöffnetem Easylink, um zu sehen, dass sich das Glied gerade ausklappt.
    Mehr zur Schließe und zu den Endgliedern in Oyster- und Jubilee-Bänder.

Profil und Boden. Fragt nach einem Foto genau auf 9 Uhr: Gehäuse, Lünette und Band sollten wie eine durchgehende Linie wirken, ohne sichtbar höheren Mittelteil. Der verschraubte Boden: scharfe Gravuren und sauberer Sitz.

Rolex gibt einen Sekundenstopp an, mit der Krone in der Zeigerstellposition sollte der Sekundenzeiger also stehen bleiben. Das ist ein kurzes Video, um das man bitten kann.

Also: Tageslicht fürs Zifferblatt, die Spiegelung der Lünette, das Band mit offenem Easylink, das Foto auf 9 Uhr und das Video vom Sekundenstopp. Und die 100 m Wasserdichtheit?

Zusammenfassung:

  1. Zifferblatt: applizierte Krone mittig, Indizes gerade und sauber gefüllt, Schrift scharf; Farbe bei Tageslicht.
  2. Gewölbte Lünette: eine durchgehende, weiche Spiegelung, keine flachen Stellen.
  3. Gehäuse und Krone: scharfe Übergänge zwischen satiniert und poliert; Twinlock mittig und bündig.
  4. Band: Glieder in einer Linie, Schließe bündig, Easylink offen auf dem Foto.
  5. Profil und Sekundenzeiger: Foto auf 9 Uhr und Video vom Sekundenstopp.
    Nicht auf Fotos prüfbar: Wasserdichtheit, Genauigkeit und das Werk selbst.

Redaktionelle Zusammenfassung, nicht unabhängig überprüft.

Danke. Die Spiegelung der Lünette und das Foto auf 9 Uhr würde ich als Erstes anfragen.