Rolex 1908 im QC: die geteilte Lünette, die kleine Sekunde bei 6 Uhr und das 9,5-mm-Profil, worauf man auf Fotos achtet

Die Perpetual 1908 kam 2023 heraus und hat noch keinen QC-Thread. Die Fixpunkte aus den Seiten von Rolex: 39-mm-Gehäuse, 9,5 mm hoch, wasserdicht bis 50 Meter, Sichtboden; geteilte Lünette, oben gewölbt und unten geriffelt; Kaliber 7140, Automatik, für dieses Modell entwickelt und nur in ihm verbaut, mit etwa 66 Stunden Gangreserve. Auf dem Zifferblatt: arabische Ziffern 3, 9 und 12, facettierte Indizes, Stundenzeiger im Breguet-Stil, zweilinige Schwertzeiger für die Minuten und kleine Sekunde bei 6 Uhr, darüber der Schriftzug „Superlative Chronometer“ im Bogen.

Warum das zählt: Es ist eine klassische, flache Uhr, bei der jede Proportion auffällt.

[[PHOTO: Rolex 1908 frontale alla luce del giorno, lunetta divisa, numeri 3, 9 e 12 e piccoli secondi a ore 6]]

Redaktionelle Zusammenfassung, nicht unabhängig überprüft.

Lünette, Vor- und Nachteile dessen, was man auf Fotos sieht:

  • Vorteil: Die Teilung zwischen gewölbtem und geriffeltem Teil ist im Dreiviertelwinkel leicht zu erkennen. Die Linie muss scharf sein und die Riffelung rundherum gleichmäßig, ohne breitere Zähne.
  • Nachteil: Frontal spiegelt der gewölbte Teil stark und verdeckt Fehler. Man braucht mindestens ein Foto im Dreiviertelwinkel.
    Für Riffelungen allgemein kann man mit der geriffelten Lünette der Datejust 36 vergleichen, die aber anders ist: Dort gibt es keinen gewölbten Teil.

Kurze Frage: Ist die kleine Sekunde bei 6 Uhr der einzige Hilfszeiger? Und muss der Schriftzug darüber wirklich im Bogen stehen?

Ja, es ist der einzige Hilfszeiger: Das 7140 zeigt Stunden, Minuten und kleine Sekunde, kein Datum. Der Schriftzug „Superlative Chronometer“ folgt dem Bogen über dem Hilfszifferblatt; er muss zentriert sein und eine gleichmäßige Kurve haben, nicht abgehackt. Das Hilfszifferblatt selbst muss genau auf der Achse 12-6 sitzen, und sein Zeiger muss bis an dessen Minuterie reichen, ohne darüber hinauszugehen.

Zeiger und Indizes, mit den Maßen, die zählen:

  • Stundenzeiger im Breguet-Stil: der durchbrochene „Apfel“ muss rund und auf dem Zeigerkörper zentriert sein;
  • zweiliniger Schwertzeiger für die Minuten: lang genug bis zur Minuterie;
  • facettierte Indizes: die Facetten spiegeln unterschiedlich, daher sollten sie auf Fotos von einem Index zum nächsten gleichmäßig das Licht wechseln.
    Note für die nützlichsten Details auf Fotos: Breguet-Zeiger 9/10, Indizes 7/10, Ziffern 6/10.

[[PHOTO: Rolex 1908 di tre quarti, lunetta divisa e lancetta stile Breguet in primo piano]]

Und das Profil? 9,5 mm sind für eine Rolex wenig. Ein Foto von 9 Uhr aus zeigt sofort, ob das Gehäuse dick wirkt oder das gewölbte Glas zu weit hervorsteht. Am Lederband wirkt die Uhr anders: Für die Proportionen am Handgelenk gibt es den Thread Dresswatches am Lederband.

Sichtboden, Vor- und Nachteile:

  • Vorteil: Rolex beschreibt die Brücken mit der Dekoration „Côtes de Genève Rolex“ und einer durchbrochenen Schwungmasse aus Gold. Das sind Details, die man auf Fotos sieht.
  • Nachteil: Das Foto zeigt die Dekoration, nicht die Funktion. Die Oberflächen liest man besser mit dem Leitfaden satiniert oder poliert auf QC-Fotos.

Zusammenfassung:

  1. Geteilte Lünette: oben gewölbt, unten geriffelt; scharfe Linie und gleichmäßige Riffelung, im Dreiviertelwinkel zu prüfen.
  2. Zifferblatt: Ziffern 3, 9 und 12, facettierte Indizes, kein Datum; kleine Sekunde bei 6 Uhr auf der Achse 12-6 mit zentriertem Schriftzug im Bogen.
  3. Zeiger: Stunden im Breguet-Stil mit rundem und zentriertem Apfel, Minuten als Schwertzeiger bis zur Minuterie.
  4. Profil von 9 Uhr: flaches Gehäuse mit 9,5 mm, gewölbtes Glas ohne übermäßiges Hervorstehen.
  5. Boden: Côtes de Genève Rolex und durchbrochene Schwungmasse sichtbar; die Funktion nicht.
    Auf Fotos nicht prüfbar: Wasserdichtheit, Ganggenauigkeit und das Werk selbst.

Redaktionelle Zusammenfassung, nicht unabhängig überprüft.

Danke. Das Dreiviertelfoto für die Lünette und das von 9 Uhr für die Höhe sind die ersten, nach denen man fragen sollte.